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Heinz-Nixdorf-Gesamtschule
An den Lothewiesen 6-8
33100 Paderborn 

 

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Inklusion

 

Folgende sonderpädagogische Förderschwerpunkte können an der Heinz- Nixdorf-Gesamtschule gefördert werden:

 

  • Lernen

  • Emotionale und soziale Entwicklung

  • Sprache

  • Geistige Entwicklung

  • Körperliche und motorische Entwicklung

  • Autismus

  • Hören

  • Sehen

 

Jedoch muss immer im Einzelfall entschieden werden, wo und wie die bestmögliche Förderung des Schülers stattfinden kann.

 

 

Konzept „Gemeinsamer Unterricht“

 

„Ein inklusiver Unterricht setzt beim Lehrenden und beim nicht lehrenden Personal entsprechende Einstellungen, Haltungen und Fähigkeiten voraus, beziehungsweise trägt dazu bei, diese zu entwickeln. Dies bezieht sich vor allem auf die Akzeptanz von Vielfalt und die Wahrnehmung von Verschiedenheit als Bereicherung und Herausforderung für eine erfolgreiche individuelle Entwicklung aller im Unterricht und im Schulleben.“

(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20.10.2011)

 

Zusammensetzung der Integrativen Lerngruppen

Die Integrative Lerngruppe wird geleitet durch einen oder zwei Regelschullehrer und einem Lehrer für Sonderpädagogik. Sie bilden das Klassenlehrerteam. Eine effektive Zusammenarbeit im Klassenteam ist für die Qualität des Unterrichts unerlässlich. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es sich bewährt hat, das Team so klein wie möglich zu halten.

Die Lerngruppe besteht aus nicht mehr als 24 Schülern, von denen ca. 6 Kinder einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Wichtig ist, dass das zahlenmäßige Verhältnis zwischen den Regelschülern/-innen und den Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Integrativen Lerngruppen vernünftig und ausgewogen ist. Die Stammgruppe muss ein stabiles soziales Gefüge bereitstellen, welches in der Lage ist, die zweifellos mit der Integration verbundenen Belastungen und Schwierigkeiten aufzufangen. In der Regel wird nur ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung in der Integrativen Lerngruppe unterrichtet.

 

Doppelbesetzung

Der Unterricht (zwingend notwendig in den Hauptfächern) findet in einer Doppelbesetzung, zumeist mit einem Regelschullehrer und dem Lehrer für Sonderpädagogik, statt. Die Unterrichtsinhalte und Ziele werden besprochen und individuell angepasst. Durch eine intensive gemeinsame Vor- und Nachbereitung des Teams sowohl im Hinblick auf den Unterricht als auch auf die kontinuierliche Arbeit mit den Förderplänen können Ressourcen geschaffen werden, die wiederum allen Kindern in der Klasse zu Gute kommen.

 

Gemeinsames Lernen

Es gibt keine spezielle Didaktik des gemeinsamen Lernens. Zielführend ist in jedem Falle die Leitidee der „individuellen Förderung“. Dabei gilt es, Methoden und Unterrichtsformen auf die jeweiligen individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder abzustimmen. Besonders geeignet sind einerseits offene Unterrichtsformen, in denen Kinder ihren Lernprozess selbstständig und eigenverantwortlich gestalten, sowie andererseits stärker strukturierte Unterrichtsformen, mit Hilfe derer die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf berücksichtigt werden.

Welche der Unterrichtsformen bzw. Methoden jeweils zur Anwendung kommen, ist abhängig von der aktuellen Lernsituation.

Gelernt wird am gleichen Unterrichtsthema auf verschiedenen Lernstufen und mit verschiedenen Methoden. Dem Unterricht liegt das Prinzip des zielgleichen und zieldifferenten Lernens zugrunde, das heißt, es werden unterschiedliche Lernziele für die einzelnen Schüler/-innen angesteuert. Während für die einen Schüler die Richtlinien der Gesamtschule gelten, werden die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Lernen / emotionale Entwicklung) nach individuellen Förderplänen unterrichtet.

 

Teamsitzungen

Die beteiligten Lehrer und beteiligte Integrationshelfer treffen sich regelmäßig (im Idealfall einmal wöchentlich) zu Teamsitzungen, in denen die Zielsetzungen der Förderpläne, individuelle Leistungsentwicklungen, Organisatorisches oder pädagogische Maßnahmen koordiniert und abgesprochen werden.

 

Differenzierungsraum

Jede Integrative Lerngruppe besitzt neben dem Klassenraum einen Differenzierungsraum. Hier besteht die Möglichkeit, Unterricht bzw. Unterrichtsphasen in Kleingruppen  anzubieten. Der Differenzierungsraum wird zur äußeren Differenzierung, als Rückzugs- und Ruheort, Materialraum, zur Einzelförderung, Leseraum, Besprechungsraum, … genutzt.

 

Integrationshelfer/innen

Einige Schüler werden während des Unterrichts und im schulischen Alltag durch einen Integrationshelfer unterstützt. Die Integrationshelfer werden zu den Teamsitzungen eingeladen. Förderziele und Aufgaben werden gemeinsam besprochen und transparent gemacht.

 

Multiprofessionelles Team

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie z.B. sozialpädagogische Tagesgruppe, Therapeuten, Autismuszentrum, Jugendamt, Fachärzten, sozialpädiatrischen Abteilungen, Psychologen etc. ist uns wichtig.

 

Individuelle Förderpläne

Die Erstellung und Fortschreibung eines individuellen Förderplans ist für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf verpflichtend (§19, Abs. 6 AOSF).

Zentrales Anliegen des Förderplans ist die Individualisierung aller Maßnahmen und Hilfen. Federführend bei der Erstellung des Förderplans ist die sonderpädagogische Lehrkraft. Der Förderplan wird in den Teamsitzungen vorgestellt und mit den beteiligten Lehrer bzw. Integrationshelfern besprochen. In der Regel wird der Förderplan zu den Beratungstagen (November/ April) mit den Erziehungsberechtigten kommuniziert. Der Förderplan enthält individuelle Ziele aus ausgewählten Entwicklungsbereichen und den Unterrichtsfächern (Deutsch und Mathematik). Die Ziele aus den Unterrichtsfächern orientieren sich an den kompetenzorientierten Lehrplänen der allgemeinen Schule.

Solange sonderpädagogischer Förderbedarf besteht, findet eine Überprüfung und Veränderung der festgelegten Ziele mindestens einmal jährlich verbindlich statt.

 

Wochenpläne/ Postmappe/ Elternmitteilungen

Alle Kinder erhalten in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik Wochenpläne, die sie in den sogenannten Arbeitsstunden eigenständig erledigen.

Die Schüler, die nicht zielgleich unterrichten werden (Schüler mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt im Bereich Lernen und im Bereich geistiger Entwicklung) erhalten eine individuell zusammengestellte/n Wochenplanmappe bzw. einen Wochenplanordner. Gezieltes Fördermaterial kann somit in die Unterrichtsplanung mit eingebaut werden. Eine Übersicht erleichtert das selbstständige Arbeiten und ermöglicht den Erziehungsberechtigten/ oder Vertretungslehrern eine Übersicht über die Förderbereiche bzw. Unterrichtsinhalte. Postmappe und Elternmitteilungen befinden sich ebenso in dieser wichtigen Mappe.

Die Wochenpläne werden wöchentlich kontrolliert und mit den Schülern besprochen.

 

Das Fach Englisch

Das Fach Englisch wird zurzeit ausschließlich in der Kleingruppe unterrichtet. Die englische Sprache wird in der Kleingruppe über Singen, Spielen und kommunikatives Handeln praktiziert. Somit wird sprachliches, auch interkulturelles Lernen gewährleistet und dem besonderen Förderbedürfnis und Lernvoraussetzungen der Schüler mit Förderbedarf entsprochen. Ein inklusives Lehrwerk (LIGHTHOUSE) wird zurzeit überprüft.

 

Sonderpädagogische Förderung

Sonderpädagogische Förderung versteht sich als ganzheitliche Förderung, bei der nicht die Störung als solche im Vordergrund steht, sondern die Gesamtentwicklung des Kindes in Wechselwirkung mit seinem Umfeld.

Die sonderpädagogische Förderung findet hauptsächlich im Rahmen des regulären Klassenunterrichts statt. Lernstandsanalysen im Fach Deutsch und Teilbereiche aus dem Fach Mathematik orientieren sich inhaltlich an den Klassenarbeiten der Regelschüler. In der Kleingruppe beinhaltet die sonderpädagogische Förderung neben der Förderung der kognitiven Fähigkeiten insbesondere den Bereich Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Sprache, Emotionen und die soziale Eingliederung.

Das Anspruchsniveau ergibt sich aus dem individuellen Förderplan.

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (im Bereich Sprache, der Motorik oder im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung) müssen nicht zwingend in einer Integrativen Lerngruppe unterrichtet werden. Sie werden zielgleich in Parallelklassen unterrichtet und werden stundenweise sonderpädagogisch unterstützt. Der Sonderpädagoge in der jeweiligen Jahrgangsstufe schreibt den individuellen Förderplan und bespricht die Förderziele mit den beteiligten Lehrern. Die Schüler/- innen haben einen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich (siehe Ordner Nachteilsausgleich).

 

Zeugnisse

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf erhalten Bemerkungen, dass sie sonderpädagogisch gefördert werden. Zudem nennen die Zeugnisse den/ die Förderschwerpunkte.

 

Schüler mit s. F. im Bereich Lernen erhalten jeweils zum Schulhalbjahr und zum Ende des Schuljahres Berichtzeugnisse. DieZeugnisse beschreiben das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern.

 

Schüler mit s. F. im Bereich geistige Entwicklung erhalten am Ende jedes Schuljahres ein Berichtzeugnis. Das Zeugnis beschreibt das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Lernentwicklung und den Leistungsstandin den Fächern.

 

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